Thomas Härtel

Sportangebote in Justizvollzugsanstalten haben aufgrund der besonderen Umstände des Freiheitsentzugs für die Jugendlichen eine erhebliche Bedeutung. Der Sport dient nicht nur der sinn-vollen Freizeitgestaltung, sondern wirkt auch schädlichen Folgen des Freiheitsentzugs entgegen, unterstützt die Gesundheitsfürsorge und ermöglicht den jugendlichen Strafgefangenen das Einhalten von Regeln zu lernen und soziale Kompetenzen zu erwerben. Gerade in den Mannschaftssportarten lernen die Jugendlichen sich in ein Team einzuordnen und ihre Interessen dem Team unterzuordnen. Durch den Sport können Spannungen und Aggressionen bei den Jugendlichen abgebaut werden

Ein respektvoller Umgang mit- und untereinander ist wichtig. Denn die Jugendstrafanstalt ist keine Endstation. Die Inhaftierung ist nur ein erster Schritt, um dem Straftäter klar werden zu lassen, dass seine Lebensauffassung einer Korrektur bedarf. Der nächste Schritt ist die Schaffung eines Klimas, in das der Straftäter sich durch die Auseinandersetzung mit seiner Delinquenz, durch Übernahme sozialer Verantwortung und durch geschaffene neue Lebensperspektiven sozial verantwortlich integrieren kann.

Um den Resozialisierungsauftrag des Strafvollzugsgesetzes für ein künftig straffreies Leben mit Leben zu erfüllen, sind über den Dienstalltag im Strafvollzug hinaus viele zusätzliche Anstrengungen und Aktivitäten notwendig. Das ist aber nur möglich, wenn sich Menschen auch privat engagieren, einbringen, besondere Projekte, Programme oder Initiativen starten. Dieses leistet der Förderverein für die Jugendstrafanstalt, dessen Arbeit ich ausdrücklich unterstütze.

Harald Pignatelli

Ich würde mich  freuen, wenn durch den  Förderverein Kunst und Kultur
stärker als bisher im  Jugendstrafvollzug als Mittel zur Erziehung eingebracht
werden  könnten.
Bernd Schultz

In meiner Eigenschaft als Präsident des Berliner Fußball-Verbandes e. V. (BFV) unterstütze ich die Arbeit vom 'Förderverein JSA Berlin', weil wir im BFV davon überzeugt sind, dass die Resozialisierung der Strafgefangenen
durch das Fußballspielen gefördert werden kann. Der BFV stellt der JSA Berlin daher nicht nur einen lizenzierten Trainer und Material zum regelmäßigen Training zur Verfügung, sondern er versucht auch, durch ein frühzeitiges Integrieren einiger Insassen in Fußballvereine den Übergang in 'das Leben draußen' zu erleichtern.

Zudem sind wir Mitorganisatoren einer jährlichen Weihnachtsfeier für die Fußballtrainingsgruppe in der JSA Berlin.
 


Thomas Härtel
Staatssekretär für Sport

>> Warum ich helfe!


Bernd Schultz
Präsident des Berliner Fußball-Verbands

>> Warum ich helfe!


Harald Pignatelli
Moderator beim rbb

>> Warum ich helfe!


  Wir werden unterstützt von (Auswahl)   Mitglieder (Auswahl)  
  Universalstiftung Helmut Ziegner
Humanistische Union e.V.
Sportjugend Berlin e.V.
  Dr. Annette Linkhorst (Rechtsanwältin)
Claudia Rusch (Schriftstellerin, Berlin)
Dipl.-Psych. Marius Fiedler (Leiter der JSA)